Update auf Aperture 3.0.1 funktioniert nicht? / Update to Aperture 3.0.1 doesn't work?

Wenn das Update (http://support.apple.com/kb/DL1006) auf Aperture 3.0.1 mit der 30-Tage-Trial nicht will, hilft es, die Datei

 
/Library/Preferences/com.apple.AECT.plist 

zu löschen. Die Release Notes gibt's hier: http://support.apple.com/kb/TS2518


If the update (http://support.apple.com/kb/DL1006) for Aperture 3.0.1 with the 30 day trial doesn't work, try deleting

 
/Library/Preferences/com.apple.AECT.plist 

which shall fix the problem. Click the link for the release notes: http://support.apple.com/kb/TS2518

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Git und der Mac

Ich arbeite nun schon geraume Zeit, ungefähr ein halbes Jahr, mit Git. Wissen vielleicht einige schon, da ich, ebenfalls vor einer Weile, eine Installationsanleitung für den eigenen Git-Server publiziert habe.

Nun möchte ich aber ein paar Worte der Client-Seite widmen, in meinem Falle also der Verwendung von Git unter Mac OS X. Wirkliche Probleme gibt es dabei nicht, nur einige "nice-to-knows", die ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen möchte. Sollte einem meiner Leser noch etwas fehlen, so möge er es über die Kommentare hinzufügen ;-). Danke schon mal.

1. Installation

Den Installer habe ich bei Google code gefunden: http://code.google.com/p/git-osx-installer/. Damit ist die Installation ein Klacks. Auf meinem System mit Mac OS 10.6 Snow Leopard musste ich aber noch einen kleinen Hack anwenden, damit auch tatsächlich die aktuelle Version aus diesem Installer verwendet wird. Das liegt daran, dass Mac OS, wie jedes andere UNIX auch, die PATH-Variable linear durchsucht und den ersten Treffer verwendet. Auf meinem System war es nun leider so, dass ich eine alte Version von Git unter /usr/local/bin liegen hatte, die neue Version aber unter /usr/local/git/bin liegt. Verwendet hat Mac OS immer die alte Version, da die PATH-Variable den Pfad zur neueren Git-Version als erstes auflistete.

Um das Problem zu beheben, habe ich die Datei

 
/etc/profiles 

editiert (sudo nano /etc/profiles), die die globale PATH-Variable beinhaltet. Bei mir sieht die entsprechende Zeile wie folgt aus:

 
export PATH=/usr/bin:/bin:/usr/sbin:/sbin:/usr/local/git/bin:/usr/local/bin:/usr/texbin:/usr/X11/bin 

Somit sucht Mac OS nun zuerst nach der aktuellen Version. Andere Mac-OS-Installer von Git mögen die Binarys von Git woanders ablegen, der korrespondierende Pfad müsste dann entsprechend angepasst werden.

2. Konfiguration

Eine weitergehende Konfiguration von Git ist eigentlich nicht erforderlich, als sinnvoll haben sich aber einige Variablen herausgestellt. Folgende Kommandos habe ich für meine Git-Konfiguration verwendet:

2.1 Benutzerkonfiguration

 
 git config --global user.name "Vorname Nachname" 
 git config --global user.email "user@domain.tld"  

Diese Kommandos setzen die entsprechenden Git-Einstellungen global für den Systembenutzer. Diese sind somit für alle Repositorys eures Systembenutzers gültig. Abgelegt werden die Einstellungen in der Datei ~/.gitconfig. Um die Einstellungen spezifisch für ein Repository zu überschreiben, könnt ihr folgende Befehle verwenden:

 
 git config user.name "Vorname Nachname" 
 git config user.email "user@domain.tld"  

Diese Einstellungen werden in der Datei .git/config in eurem Repository-Verzeichnis abgelegt und sind somit auch nur für das jeweilige Repository gültig.

Es ist durchaus sinnvoll, diese Variablen zu setzen, da nur so gewährleistet ist, dass eure Commits eindeutig euch zugeordnet werden können. Diese Einstellungen können im Übrigen unabhängig von eventuellen Benutzern auf eurem Git-Server gesetzt werden.

2.2 Konfiguration der Ausgabe

Um die Ausgaben von Git farbig zu gestalten, müsst ihr folgendes eintippen:

 
git config --global color.ui "auto" 

Auch hier gilt wieder, dass der Schalter --global die Einstellungen global setzt.

2.3 Weitere Einstellungen

Um Git für die Verwendung von Multi-Core-CPUs zu konfigurieren, folgenden Befehl eingeben:

 
git config --global pack.threads "0" 

Um Apples opendiff für die Anzeige von diffs zu verwenden:

 
 git config --global merge.tool opendiff 
 git config --global merge.summary true 

.DS_Store-Dateien vom Repository ausschliessen:

 
 git config --global core.excludesfile ~/.gitignore 
 echo ".DS_Store" >>~/.gitignore 

Textmate als Standard-Editor setzen:

 
 git config --global core.editor "mate -w" 

2.4 Github-spezifische Einstellungen

Damit die geniale Social-Coding-Plattform GitHub (https://github.com) euren Benutzer korrekt erkennt, müssen zwei weitere Einstellungen gesetzt werden:

 
 git config --global github.user 
 git config --global github.token 

Eure entsprechenden Daten findet ihr unter https://github.com/account.

2.5 Textmate-Bundle

Für die Textmate-User unter euch gibt es im Übrigen ein Git-Bundle, welches wie folgt installiert werden kann:

 
 mkdir -p ~/Library/Application\ Support/TextMate/Bundles 
 cd !$ 
 git clone git://github.com/jcf/git-tmbundle Git.tmbundle 
 osascript -e 'tell app "TextMate" to reload bundles' 

In Textmate müsst ihr nun noch die Shell-Variable TM_GIT erstellen. Diese muss (in meinem Falle) auf /usr/local/git/bin zeigen.

Wie gesagt, sollte irgendwo noch etwas wichtiges fehlen, lasst es mich bitte über die Kommentare wissen.

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Some functionality I miss about iTunes

First, I love iTunes. It's the first media player I really like. I'm using iTunes for about four years now and I'm really satisfied with it. Well, almost.

 In the beginning paid songs where copy-protected. This was bad, because I couldn't even make a MP3 version of those songs for playback in my car. The only way to circumvent this was burning the songs on an audio CD and reimport them as MP3. Not a very pleasing way to work. Back then I didn't buy a lot of music at the iTunes store. This changed quickly when Apple decided to not copy-protect the music any more. Now every song bought is copy-protection free. What I don't understand is that I have to pay to remove the copy-protection. € 0,30 for each song or 1/3 of the album price. Well, I did this for my favorite songs. Now I can burn them on a CD or copy them to a flash drive and listen to them in my car. Well, the latter one doesn't work because my new car's radio doesn't have a USB plug, unfortunately.

 At the moment I'm planning my trip to Switzerland, so I'm preparing some music for the trip. To achieve this I had to convert some of my bought music to play them with my car's radio. When I simply add bought tracks to a playlist and try to burn them to a CD, iTunes tells me something like "this isn't possible as some of the selected tracks aren't in the right format". Well, so far I agree, but why the hack doesn't iTunes offer me to convert those tracks on the fly temporarily and delete them again after the burning process completed successfully? I just don't get it. Please, Apple, this can't be that hard. So, I had to convert each track I wanted to have on the CD manually and, even worse, had to delete them manually afterwards. Very frustrating and time-eating work. Fortunately there's a (paid) tool on the market which can help you with this: Song Sergeant. It costs $ 20. So it's not really cheap, but well worth the money when you do this often. I bought the app a few weeks ago and wont miss it anymore. But, nevertheless, I hope that Apple will implement this kind of functionality in the upcoming version 9 of iTunes. For those of you, who are in the same situation, have a look at Song Sergeant: http://www.lairware.com/songsergeant/

 What I miss next is the possibility to sort my apps on my iPhone. When I remove apps from the phone I happen to have gaps on the screens where the apps were before. This is ugly AND inefficient. So this is the next point I hope Apple will fix in version 9. Auto-sort would be nice, too.

 The next thing: why can't I write SMS using iTunes when my iPhone is connected to my computer? And why can't I read, edit and do other stuff with my notes on my iPhone? Doesn't really make sense. The next feature for version 9?

 Apple, my birthday's on tuesday. Maybe this is your present which I'm getting on wednesday? :-)

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Fünf Tage mit Snow Leopard

Gleich am Freitag, 28.08., lief ich los und besorgte mir bei Gravis für meinen iMac und mein MacBook jeweils eine Lizenz von Snow Leopard zum Stückpreis von rund 29 €. Nach diesen fünf Tagen ein kleines Resümee meiner bisherigen Erfahrungen:
 
Da die Installation von Leopard auf meinem iMac jetzt seit rund 1,75 Jahren lief und ich auch vorher nie eine wirkliche Neuinstallation durchgeführt habe, wurde es schon Zeit. Insbesondere der Start des Systems dauerte mittlerweile eine ganze Ecke, da ich auch viel ungenutztes beim Start mitgeladen habe. Teile der Installation waren mittlerweile rund vier Jahre alt, also noch aus der Zeit meines ersten Macs, auf dem Panther (10.3) vorinstalliert war. "Schnell" ein Backup via Time Machine gemacht, vorher noch ein wenig ausgemistet, der 28.08. konnte kommen.
 
Die Installationsparty verlief recht schmerzfrei. Ich habe parallel sowohl den iMac als auch das MacBook mit dem neuen System bespielt. Die Apps, die ich regelmäßig nutze, habe ich mir vorher in einer separaten Datei notiert, damit ich nach der Installation gar nicht erst großartig grübeln muss. Die Installation selbst verlief wie zu erwarten war vollständig stressfrei. Das System war nach rund 25 Minuten auf beiden Geräten aufgespielt, nach weiteren drei Minuten erfolgte der erste Login. Keine Probleme bisher.
 
Nach der erfolgreichen Installation richtete ich zuerst meinen MobileMe-Account ein, was schon mal dafür sorgte, dass meine Lesezeichen, Mailaccounts, Schlüsselbunde, etc. wieder auf beiden Maschinen vorhanden waren. Wer noch keinen solchen Account hat, hier meine ganz klare Empfehlung. Wenn mal ein neuer Mac kommt und man den komplett frisch machen möchte, nimmt einem dieser "Luxus" einen Großteil der Fitzelarbeit. Alternativ kann man natürlich auch einfach das Time-Machine-Backup wieder einspielen, was ich vor rund einem halben Jahr mal getestet habe. Das lief einwandfrei, sämtliche Einstellungen, Treiber, etc. waren nach dem Abschluss der Installation wieder vorhanden. Time Machine rockt :-D.
 
Danach begann ich damit, meine Apps zu "installieren", ich habe also einfach die aktuellen Versionen sämtlicher Anwendungen runtergeladen und ins Programme-Verzeichnis gezogen. Bei einigen Anwendungen musste ich noch das entsprechende Unterverzeichnis aus ~/Library/Application Support aus meinem Backup holen. Läuft. Schnell noch die Seriennummern eingegeben, wo notwendig, alles lief wieder und die alten Daten waren wieder vorhanden.
 
Ausnahme bildeten hier 1Password, Growl (nur auf dem iMac), Perian und Cameras. 1Password lässt sich leider nur dann nativ unter Snow Leopard betreiben, wenn man das kostenpflichtige Upgrade auf Version 3 vornimmt, die bisher erst in einer Beta vorliegt. Na gut, da ich 1Password seinerzeit im MacHeist-Bundle erworben habe, war ich bereit, die rund 20 $ (also ca. 14 €) zu investieren. Die neue Version läuft stressfrei und importierte brav alle Daten aus der Version 2. Von Growl musste ich eine Betaversion installieren, da die aktuelle Final beim Aufruf des Preference Panes jedes Mal abstürzte. Die Beta behob dieses Problem. Cameras hingegen funktioniert gar nicht, was schade, aber nicht lebenswichtig ist. Angeblich, laut Quellen im weltweiten Netz, soll Snow Leopard eine entsprechende Funktionalität bereits mitbringen. Cameras ist ein nettes kleines Plugin, was Präferenzen für die jeweilige Kamera festlegt, da ich nicht jedes Mal, wenn ich mein iPhone anschliesse auch iPhoto öffnen möchte. Beim Anschluss meiner DSLR hingegen ist das schon wahrscheinlicher. Perian lässt sich derzeit auch noch nicht zum Laufen bewegen, aber ich hoffe auf eine kurze Reaktionszeit der Entwickler. Schade eigentlich, die Entwickler-Versionen von Snow Leopard gibt es ja schon eine ganze Weile.
 
Mein Drucker, ein netzwerkfähiges Multifunktionsgerät von HP, HP LaserJet M1522N, konnte ohne Treiberdownload sofort installiert werden und wurde auch korrekt vom System identifiziert. Also drei Mausklicks, fertig. Der Scanner funktioniert leider nicht, also muss ich wohl den Treiber von HP doch wieder installieren. Schade.
 
Alle anderen Anwendungen funktionierten sofort und einwandfrei, obwohl für einige der von mir verwendeten Anwendungen noch Updates nach der Installation herauskamen, die Probleme mit Snow Leopard beheben sollten, von denen ich aber auch nichts mitbekommen habe. CoverSutra und TextMate sind Beispiele dafür. Die Anwendungen liefen, trotzdem kamen vom Hersteller Updates, in deren Changelog zu lesen war, dass sie Kompatibilitätsprobleme mit Snow Leopard beheben sollen.
 
Pro Maschine habe ich in etwa zwei Stunden für die vollständige Wiederherstellung inklusive Installation gebraucht. Ein ziemlich guter Wert, bedenkt man die Anzahl der Anwendungen, die ich bei mir installiert habe. MobileMe und Time Machine waren dabei aber wirklich sehr hilfreich, obwohl ich die automatische Wiederherstellung, die Time Machine anbietet, nicht genutzt habe.
 
Witziges Detail übrigens am Rande: PHP ist in Snow Leopard in der brandaktuellen Version 5.3.0 vorinstalliert, Rails war nach einem "sudo gem update --system && sudo gem update" sofort ebenfalls auf dem brandaktuellen Stand. Für Webdeveloper also ein wirklich sehr gut geeignetes System.
 
Der angekündigte Geschwindigkeitsschub ist geringer ausgefallen, als ich es mir erhofft hatte, aber trotzdem mehr als nur spürbar. Der eigentliche Neustart geht eine ganze Ecke flotter vonstatten, wobei die Zeit mit einem frisch installierten Leopard meinem Erinnerungsvermögen nach mithalten kann. Gegen Ubuntu 9.04 weiterhin keine Chance, Windows 7 mindestens ebenbürtig. Beinahe sämtliche Anwendungen starten nun merklich schneller und meine virtuellen Maschinen mit VMware Fusion 2 bremsen das System nun nicht mehr so aus, wie das vorher der Fall gewesen ist.
 
Sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Aufwand für das Update haben sich mehr als gelohnt. Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit Snow Leopard und suche immer noch nach den neuen Klein-Features, die Apple mit diesem Update eingeführt hat. QuickTime X beispielsweise ist nun wirklich toll, vorher war QuickTime immer etwas... strange. Hab das Programm weder lieben noch hassen gelernt, aber wirklich begeistert war ich davon nie. Die neue Monospace-Schrift Menlo macht im Terminal einen wirklich guten Eindruck und lässt sich besser lesen als das alte Courier.
 
Wer noch nicht zugeschlagen hat, erhält hiermit meine ganz klare Empfehlung. Die als Upgrade verkaufte DVD ist übrigens eine vollwertige Installations-DVD, die auch ohne vorinstalliertes Leopard funktioniert. Einziger Wermutstropfen ist die fehlende Kompatibilität für Pre-Intel-Macs. Dieser Schritt ist aber sicherlich auch zu einem guten Teil für den Geschwindigkeitsschub verantwortlich.

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